Andreas Heise - Rechtsanwalt

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Green Building


Das Stichwort Green Building ist international geprägt - so ist es auch zu verstehen. Weltweit werden immer mehr Überlegungen angestellt, wie die steigenden Energiekosten in den Griff zu bekommen sind.

Wir müssen davon ausgehen, dass die aktuell hauptsächlich verwendeten Primärenergieträger - Kernkraft und fossile Brennstoffe - in den nächsten Jahrzehnten entweder gar nicht mehr zur Verfügung stehen, oder die Kosten dafür sich so stark nach oben entwickeln, dass sich bereits jetzt erhebliche Anstrengungen lohnen, die Kosten künftig zu reduzieren.


Zwar wird allgemein von Energieverbrauch gesprochen, doch technisch ist das natürlich Unsinn. Die Physiker wissen: Energie wird höchstens umgewandelt, aber nicht "verbraucht". Besser wäre es vielleicht, von "Energienutzung" zu sprechen. Da sich der

Begriff des Energieverbrauchs jedoch so weit im deutschen Sprachgebrauch (und auch in einschlägigen Gesetzestexten!) etabliert hat, wird auch im Folgenden diese Formulierung verwendet.


Insbesondere bei Neubauten ist es immens wichtig, den Energie-"Bedarf" so gering wie möglich und die Energie-"Produktion" so hoch wie möglich zu gestalten - wobei der Energiehaushalt eines Gebäudes natürlich nur einer von vielen Aspekten bei der Gesamtgestaltung sein kann. Technisch mögliche Dinge müssen nicht immer ökonomisch sinnvoll sein. Bei der Errichtung eines neuen Gebäudes sind die Interessenlagen der Beteiligten zu berücksichtigen. Der Erbauer wünscht eine möglichst niedrige Investitionssumme, der Betreiber erhofft sich geringe Betriebskosten.


Speziell für zu vermietende Gebäude wird es eine immer größere Rolle spielen, wie sich die voraussichtlichen Betriebskosten entwickeln werden. In Niedrigenergie-, Passiv- oder gar Energie-Plus-Häusern wird es leichter sein, dauerhaft Mieter zu finden, als in Gebäuden mit schlechterer Energiebilanz.


Wenn Sie planen, ein neues Gebäude zu errichten oder im Bestand Energieeinsparungsmaßnahmen durchzuführen, sollten Sie eine ganzheitliche Überlegung anstellen, die über die reine Baukostenkalkulation weit hinaus geht. Hier ist nicht nur ein Energieberater gefragt, sondern auch eine fundierte juristische Beratung.

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